Die eigene Website erstellen | Mein Guide für Unternehmen 2019

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Im Jahr 2019 gehört die eigene Website einfach dazu! Das hast auch Du bereits erkannt und möchtest jetzt eine eigene Website für dich und dein Unternehmen erstellen? Gute Idee! Denn das ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden. Man muss schon lange nicht mehr programmieren können oder ein Studium in Mediendesign absolviert haben, um selbst eine solide, ansprechende Website erstellen zu können.

In diesem Blogbeitrag lernst Du, was alles zu einer Website dazugehört, welche Möglichkeiten Du beim Erstellen deiner eigenen Website hast und auf worauf Du bei der Erstellung achten solltest.

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Was Du alles für eine eigene Website benötigst

Zunächst müssen wir uns anschauen, welche technischen Voraussetzungen für eine Website notwenig sind. Das sind im Wesentlichen zwei Dinge: zum einen eine Domain und zum anderen ein Webspace.

Deine eigene Domain

Eine Domain ist einfach gesagt die „Internetadresse“, mit der Personen auf deine Website gelangen können. Wird diese Adresse nun im Browser (Chrome, Firefox, etc.) eingegeben, ruft der Internetbrowser die entsprechende Website auf. Meine Domain ist zum Beispiel www.jkmarketing.de, wird diese Adresse im Browser eingegeben, landet man also auf meiner Website.

Neben der Top-Level-Domain „.de“ gibt es beim Anmelden einer Domain verschiedene Möglichkeiten. Einige andere Beispiele sind „.eu“, „.com“ oder „.shop“. Welche Domainendung Du hier wählst, bleibt dir überlassen, allerdings empfehle ich immer „.com“ oder „.de“, da diese gängiger und damit einfacher zu merken sind.

Bist Du nun im Besitz einer eigenen Domain, kannst Du diese auch für deine E-Mail-Adresse nutzen. Das bedeutet, Du kannst dir eine oder mehrere E-Mail-Adressen mit deiner Domainendung erstellen. Zum Beispiel NAME@deinedomain.de. Das gibt dir nicht nur die Möglichkeit, mehrere E-Mail-Adressen anzulegen, sondern wirkt nach Außen auch deutlich professioneller. Eine Google-, Yahoo-, Web- oder Hotmail-Adresse mag zwar für den privaten Gebrauch durchaus praktisch sein, allerdings wirkt sie auf potentielle Kunden oder Bewerber eher unprofessionell. Deshalb empfehle ich immer, nach dem Erwerb einer Domain die E-Mail-Abwicklung auf diese umzustellen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, woher man eine solche Domain bekommt. Hierbei gibt es nahezu unendlich viele Anbieter. Ich persönlich empfehle immer, die Domain beim Hosting-Anbieter mitzubestellen. So hat man immer nur einen Anbieter, eine Rechnung und kann alles Nötige aus einer Hand beziehen. Das macht die Erstellung und Verwaltung deiner eigenen Website in der Regel deutlich einfacher. Wenn Du dich später dafür entscheidest, deine Website mit einem Website-Builder zu erstellen, empfehle ich dir für den Domainkauf den entsprechenden Anbieter. Das sind zum Beispiel Jimdo oder Wix. Beide Anbieter liefern dir die Domain, eine E-Mail-Verwaltung und den benötigten Webspace. Was dich die Domain genau kostet, erfährst Du im Kapitel über die Kosten.

Da Du jetzt alles Notwendige über Domains weißt, stellt sich nur noch die Frage, welche Domain die Richtige für dich ist. Halte dich hierbei einfach an den Namen deines Unternehmens. Heißt dein Unternehmen also Müller Schweißtechnik, empfiehlt sich eine Domain wie www.mueller-schweisstechnik.de (…auf Sonderzeichen wie ä, ö, ü würde ich verzichten…). Bei jedem Anbieter kannst Du deine Wunsch-Domain eingeben und überprüfen lassen, ob diese bereits vergeben ist. Falls ja, musst Du es mit kleinen Abwandlungen weiter versuchen, bis eine passende Domain verfügbar ist. Im Wesentlichen solltest Du hierbei auf folgende Dinge achten:

  1. Dein Firmenname sollte in der Domain vorkommen.
  2. Die Domain sollte so kurz wie möglich sein (…allerdings auch nicht nur aus einem Kürzel bestehen…).
  3. Du solltest keine Markenrechte verletzen (…zum Beispiel solltest du das Wort Coca Cola nicht verwenden…).
  4. Vermeide Sonderzeichen innerhalb deiner Domain.
  5. Lass dir Zeit bei der Suche nach der richtigen Domain.
  6. Buche die Domain beim Anbieter deines Webspaces.

Der Webspace für deine Website

Neben einer Domain brauchst Du auch einen Webspace für deine Website. Hier wird deine Website nun installiert. Entweder in Form eines Website-Builders wie Wix oder Jimdo oder in Form eines Content-Management-Systems (CMS) wie WordPress. Zur Erklärung kannst Du dir Folgendes vorstellen: Die Domain ist wie eine Adresse, die Besucher zu deinem Haus bringt. Und der Webspace stellt genau dieses Haus dar, also deine Website, die der Besucher findet, wenn er deine Adresse eingibt.

Im Prinzip ist der Webspace nichts anderes als der Server, auf dem deine Website installiert ist!

Deinen Webspace buchst Du am besten gemeinsam mit deiner Domain bei dem gleichen Anbieter. Zwar kann die Domain später auch umgezogen werden, allerdings gestaltet sich das nicht immer besonders einfach und ist mit unnötigem Aufwand verbunden. Ich habe meinen Webspace und meine Domain zum Beispiel bei dem Hosting-Anbieter Raidboxes* gebucht, der sich auf das Hosting von WordPress-Seiten spezialisiert hat. Der Anbieter hat mich mit Servern in Deutschland, hohen Sicherheitsstandards, einigen praktischen Funktionen für die Pflege deiner Website und einem vernünftigen Preis überzeugt. Wo Du allerdings deine Website hosten möchtest, bleibt vollkommen dir überlassen.

Ich empfehle dir nur, darauf zu achten, dass Du ein sogenanntes „Managed-Hosting“ oder „Shared-Hosting“ (…selbes Prinzip, je nach Anbieter anders benannt…) buchst. Das bedeutet, dass sich dein Hosting-Anbieter selbst um die Sicherheit und Wartung des Webservers kümmert. Er tätigt von Seiten des Servers alle Einstellungen, damit Du deine Website ohne unnötigen Aufwand betreiben kannst. Er kümmert sich um die Firewall, welche Hackerangiffe abwehrt und deine Website schützt, hält den Server mit Updates immer auf dem neusten Stand und sorgt so für eine gute Performance deiner Website. Die Alternative wäre ein sogenanntes „Self-Managed-Hosting“, was bedeutet, dass Du einen Server oder einen Teil davon zur Verfügung gestellt bekommt und dich dann selbst um oben genannte Arbeiten kümmerst. Das ist allerdings mit Mehraufwand und fortgeschrittenen Server-Kenntnissen verbunden und im Regelfall nicht erforderlich.

Wenn Du einen Website-Builder nutzt, kannst Du dort beim Erstellen deiner Website ganz einfach Domain und Webspace in einem Paket buchen. Das erleichtert die Arbeit enorm. Aber mit dem passenden CMS-System-Hosting kann auch das einfach abwickelt werden. Achte am besten darauf, das dein Anbieter, falls Du ein CMS nutzen möchtest, sich auf das CMS auch spezialisiert hat. Das bringt meistens viele praktische Funktionen und technische Hilfsmittel mit sich.

Auf was Du unbedingt achten solltest bei der Auswahl deines Webspace-Anbieters ist, dass ein sogenanntes SSL-Zertifikat verfügbar und im besten Fall auch automatisch und gratis dabei ist. SSL steht für Secure Sockets Layer und bedeutet im Prinzip, dass die Kommunikation zwischen Server – also deiner Website – und Browser – also dem Nutzer, welcher deine Seite besucht – verschlüsselt stattfindet. Ist das SSL-Zertifikat installiert, erscheint bei den gängigen Browsern links neben der URL (…also der Domain bzw. Internet-Adresse…) das Symbol eines Schlosses, welches beim Darauf-Klicken die Mitteilung „Verbindung ist sicher“ anzeigt. Auch wird in der URL zu Beginn statt „http://“ „https://“ (für: sicher) angezeigt. Das ist wichtig, weil es in Europa für viele Funktionen deiner Website aus datenschutzrechtlichen Gründen Pflicht ist. Ein Beispiel hierfür ist bei der Nutzung eines Kontaktformulars.

Meistens gibt es bei Hosting-Anbietern verschiedene Pakete zu buchen. Wenn Du frisch mit deiner eigenen Website startest, benötigst Du in der Regel nicht das teuerste Paket. Wähle stattdessen unter den günstigeren Paketen. Manchmal bieten Hosting-Anbieter auch automatische Updates für dein WordPress an. Das kann dir helfen, deine Seite aktuell und sicher zu halten, wenn Du nicht regelmäßig selbst daran arbeiten möchtest. Welche Kosten genau auf dich zukommen, erfährst Du im Kapitel über die Kosten.

Mit welchen Kosten Du rechnen kannst

Deine eigene Website an den Start zu bringen, ist weder kompliziert noch allzu teuer. Im Wesentlichen sind die Kosten dafür relativ überschaubar und gegenüber dem Nutzen allemal gerechtfertigt. Kunden erwarten im Jahr 2019 einfach, dass ein Unternehmen eine Website hat, auf der man Leistungen, Ansprechpartner und Informationen einfach und zur jeder Zeit abrufen kann. Ich glaube sogar fest daran, dass Unternehmen, welche auf eine eigene Website verzichten, früher oder später daran scheitern werden.

Aber nun kommen wir zu den Kosten deiner Website. Wahrscheinlich wirst Du überrascht sein, wie günstig eine solche Website sein kann. Leistungen, die du beim „Kauf“ deiner Website erhältst und benötigst, sind im Regelfall:

  1. deine Domain,
  2. dein Webspace,
  3. ein SSL-Zertifikat und
  4. ein E-Mail-Postfach, welches deine Domain als Adresse nutzt.

Im Bereich der Website-Builder sind normalerweise alle diese Leistungen gemeinsam in Paketen buchbar. Diese Pakete beginnen bei ca. 9€ / Monat und beinhalten alles, was Du für deinen Start benötigst. Etwas professioneller wird es bereits ab wenigen Euros zusätzlich. So erhält man zum Beispiel Besucherstatistiken, was sehr wichtig für die Erfolgsmessung ist oder eine Hilfe, um bessere Inhalte für die Website zu erstellen. Schaue dir einfach die Angebote der einzelnen Anbieter an und überlege dir, was zu deinem Projekt passen könnte. Bei Fragen kannst Du mir gerne einen Kommentar hinterlassen!

Kosten Deiner Website
Website-BuilderCMS – WordPress
Gibt’s das auch umsonst?Gratisversion für Einsteiger verfügbarGratisversion für Einsteiger verfügbar
Und wenn ich’s professionel möchte?Pro-Versionen ab ca. 9€/Monat (inkl. Domain, SSL, Webspace und Postfach)Pro-Versionen ab ca. 12€/Monat (inkl. Domain, SSL, Webspace und Postfach)
Welche Anbieter sind zu empfehlen?Wix, Jimdo und der 1&1 Website-Builder sind Klassiker in diesem BereichIch nutze Raidboxes* auf Grund der super Funktionen! Anbieter gibt es allerdings zu genüge…

Du kannst bereits ab 9€ / Monat mit deiner eigenen Website starten!

Hast Du dich für ein CMS wie WordPress entschieden, gestaltet sich die Preisbildung ein wenig anders. Je nach Anbieter musst Du die Domain- und Webhosting-Pakete getrennt voneinander buchen, kannst diese dann aber gemeinsam nutzen. Zum Beispiel bezahlt man für eine Domain in der Regel einen Euro / Monat und für ein Webhosting-Angebot ca. 9-15 € / Monat. Wie Du siehst, kommt am Ende trotzdem ein ähnlicher Preis wie bei den Website-Buildern heraus.

Im Wesentlichen heißt das, dass Du mit deiner Seite ohne große Kosten beginnen kannst. Normalerweise kannst Du dein Hosting-Paket auch ohne Probleme upgraden, wenn das nötig werden sollte. Deshalb starte am besten mit einem günstigen Paket, welches alle Funktionen beinhaltet, die Du brauchst, und prüfe, was für dich am besten passt.

Zwei Arten, eine Website zu erstellen

Im Wesentlichen gibt es zwei sinnvolle Wege, als Anfänger seine erste eigene Website zu erstellen. Wie Du bereits öfter gelesen hast, handelt es sich hierbei entweder um die Nutzung eines Website-Builders, auch Homepage-Baukasten genannt, oder eines Content Management Systems (CMS) wie WordPress. Es gibt zwar auch noch die Möglichkeit, eine Website von Grund auf zu programmieren, das macht allerdings nur in Einzelfällen Sinn und ist nich besonders einsteiger-freundlich, deshalb beschreibe ich diese Möglichkeit nicht weiter.

Beide Arten haben Vor- und Nachteile, welche sich ganz einfach aufzeigen lassen. So hat man bei der Nutzung eines Homepage-Baukastens ein aufeinander abgestimmtes System, welches man als ein Paket buchen kann. Man benötigt hier keinerlei Programmierkenntnisse oder technisches Hintergrundwissen, um eine Website zu erstellen. Im Gegensatz dazu bietet zum Beispiel WordPress eine riesige Auswahl an Plugins, um deine Website wirklich genau so zu erstellen, wie du sie willst und brauchst. Dabei sind deiner Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Du genießt also volle Flexibilität bei der Erstellung deiner Website. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass du kleinere Anpassungen mit Hilfe von Codes machen musst, was bedeutet, dass Grundkenntnisse der Programmiersprachen HTML und CSS  von Vorteil sind.

Fazit: Website-Builder wie Wix oder Jimdo sind super einfach zu bedienen, aber leicht eingeschränkt in Funktion und Flexibilität. CMS-Systeme wie WordPress erfordern ein größeres Fachwissen, aber bieten einen größeren Funktionsumfang und maximale Flexibilität.

Für welche Methode Du dich entscheidest, bleibt dir überlassen. Möchtest Du einfach und schnell starten und deine Website so schnell wie möglich online haben? Dann greif zu einem Website-Builder und starte direkt mit dem Erstellen deiner Website. Möchtest du maximale Flexibilität für deine Website und bei der Erstellung viel über Webentwicklung und Webseiten lernen, dann schaue dich nach einem WordPress-Hosting um.

Zwar gibt es auch andere CMS-Systeme außer WordPress, allerdings sind diese nicht so weit verbreitet und haben deutlich weniger Nutzer. Mittlerweile laufen ca. 30% aller Webseiten im Internet auf WordPress-Basis, was dafür sorgt, dass es eine Menge an Plugins, Informationen und Lehrmaterial zu diesem CMS gibt. Deshalb empfehle ich dir WordPress für die Erstellung deiner Website und gehe im Folgenden näher darauf ein. Gerne darfst Du Dich trotzdem schlau machen, was es noch für andere Systeme gibt. Um einige zu nennen: TYPO3, Shopify, Drupal und Joomla.

Website mit einem Website-Builder erstellen

Der Website-Builder oder Homepage-Baukasten ist die einsteigerfreundlichste Variante, deine eigene Website zu erstellen. Hier buchst Du bei deinem Hosting-Anbieter alle Leistungen aus einer Hand: deine Domain, deinen Webspace, dein SSL-Zertifikat und dein Postfach. Also alles, was Du für einen professionellen Webauftritt im Jahr 2019 benötigst!

Der entscheidende Vorteil eines Homepage-Baukastens ist die einfache Bedienung. Man kann hier auch als absoluter Neueinsteiger professionelle Ergebnisse erzielen. Im Wesentlichen tätigt man den Kauf (oder nutzt ein Gratis-Angebot zum Testen), meldet sich an und kann direkt loslegen. Daten eingeben, ein vorgefertigtes Design wählen, Bilder und Texte einpflegen, ein paar weitere Kleinigkeiten und schon hat man eine ansprechende Website.

Wie bereits erklärt, kannst Du sehr günstig mit deiner ersten Website starten. Manche Anbieter ermöglichen dir sogar einen kostenlosen Start. Dabei nutzt Du eine Subdomain der Anbieter, wie zum Beispiel www.meine-website.jimdo.com. Das ist eine tolle Möglichkeit, um erste Schritte zu wagen und dein erstes Webprojekt an den Start zu bringen. Möchtest Du allerdings eine Website für ein Unternehmen erstellen, rate ich dir von der Subdomain ab. Hierbei verzichtest Du nämlich auf viele wichtige Funktionen der Anbieter und eine Subdomain als Webadresse einer Firma macht keinen besonders professionellen Eindruck.

Welche Seiten und Inhalte auf deine Website gehören, erfährst Du im Kapitel über Seiten & Inhalte. Auch gibt es noch ein Kapitel über Bilder auf deiner Website.

Website mit einem Content Management System erstellen

Die Erstellung deiner eigenen Seite mit WordPress ist zwar etwas komplizierter als einen Homepage-Baukasten zu nutzen, allerdings bietet dir WordPress mit zusätzlichen Plugins nahezu alle Funktionen, die Du dir nur vorstellen kannst. Mittlerweile ist WordPress der Standard in der Webentwicklung, was dazu führte, dass seit dem Frühjahr 2019 über 1/3 aller existierenden Webseiten auf Basis dieses Content Management Systems funktionieren.

Die nächsten Schritte kommen dir sicherlich bekannt vor: suche dir einen Hosting-Anbieter und buche Domain, Webspace, SSL-Zertifikat und Postfach in einem Paket, das zu deinen Anforderungen passt. Ich selbst nutze Raidboxes*, da hier die Leistung, Performance, Funktionen und der Preis für mich einfach stimmt.

Als nächstes musst Du WordPress auf einem Server, also deinem Webspace installieren und einrichten. Wählst du einen Anbieter, welcher sich auf WordPress spezialisiert hat, kannst Du das meistens automatisch machen lassen. Der kompliziertere, aber nicht unmögliche Weg wäre eine Installation mit einem FTP-Client. Hierbei lädst Du dir die WordPress-Installation auf der offiziellen WordPress-Seite herunter und installierst diesen mittels FTP-Programm auf deinem Server. Nun kannst Du deine Website aufrufen und mit der Installation beginnen. Wenn Du hierfür eine genauere Anleitung möchtest, dann schreibe mir gerne einen Kommentar.

Ist WordPress auf dem Server fertig installiert, machst Du dich mit der Benutzer-Oberfläche vertraut und merkst schnell, dass es gar nicht so kompliziert ist, eigene Websites zu erstellen. Suche dir nun ein Theme für dein Projekt heraus. Ein Theme ist wie eine Designvorlage und bestimmt das Aussehen und die Funktionen deiner Website. Diese gibt es sowohl kostenlos als auch in der Premium-Variante mit einem Kostenpunkt von einmalig ca. 30-60€. Hier gilt wieder: Für professionelle Projekte empfehle ich die Premium-Variante, da diese meistens mehr Funktionen beinhaltet und auf einen Copyright-Vermerk verzichtet. Starte aber gerne mit einer Gratis-Version, um erste Testläufe zu machen und Erfahrung zu sammeln.

Danach geht es ähnlich wie beim Homepage-Baukasten weiter: Seiten erstellen, Inhalte, Bilder und Texte einfügen und alles für dein Projekt anpassen.

Tipp: Viele Themes ermöglichen den Import einer Demo. Dies sind bereits fertige Webseiten, bei denen Du nur noch die Inhalte austauschen musst. 

Welche Seiten und Inhalte auf deine Website gehören, erfährst du im Kapitel über Seiten & Inhalte. Auch gibt es noch ein Kapitel über Bilder auf deiner Website.

Website-Builder oder CMS – Was passt zu dir?

Diese Wahl hängt im Wesentlichen davon ab, welches Ziel Du mit deiner Seite verfolgst, wie tief Du dich in die Materie der Website-Erstellung wagen möchtest, wie viel Zeit Du zur Verfügung hast und natürlich auch, wie viele finanzielle Mittel dir zur Verfügung stehen. Letzteres spielt hier aber wie bereits beschrieben eine eher untergeordnete Rolle, da Du dich hier in einem Blog für Selfmade-Marketing befindest. Angebote von Web-Agenturen sind hier deutlich teurer. Du hast dich also dafür entschieden, deine Website komplett selbst zu bauen? Super! Dann schauen wir uns doch nun mal an, welche Methode zu dir passt.

Wie bereits erwähnt, kommt es also hauptsächlich auf den Aufwand und die Zeit an, die Du bereit bist zu investieren. Möchtest Du möglichst schnell eine funktionierende Website im Netz haben, keinen Wartungsaufwand und nach Möglichkeit nur Bilder und Texte tauschen? Dann ist der Website-Builder genau das Richtige für dich!

Möchtest Du dir mehr Zeit lassen, viel Flexibilität haben und dabei noch möglichst viel über Content-Management-Systeme und Webentwicklung lernen? Dann versuch’s doch einmal mit einer WordPress-Website. Vielleicht möchtest Du auch etwas über das Programmieren lernen? HTML, CSS, JS und PHP sind Programmiersprachen, welche dir unbegrenzte Möglichkeiten mit WordPress bieten. Keine falsche Scheu, die Grundlagen sind einfacher als man denkt!

Für welche Art hast Du dich entschieden? – Hinterlass mir doch einen Kommentar!

Website-Builder oder WordPress
Website-BuilderCMS – WordPress
KostenPro-Versionen ab ca. 9€/MonatPro-Versionen ab ca. 12€/Monat
Aufwandgeringer Aufwandhöherer Aufwand
Fachwisseneinfache Einarbeitung und schnelle Ergebnissemehr Einarbeitung und größere Lernkurve
Flexibilitätan Designvorlagen und bestehende Funktionen gebundenTausende Designvorlagen, eigene Designmöglichkeiten und diverse Plugins für Zusatzfunktionen

Welche Seiten und Inhalte auf deine Website gehören

Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten und zwar mit einer anderen Frage:

Welches Ziel wird mit deiner Website verfolgt?

Möchtest Du ein Produkt oder eine Dienstleistungen anbieten? Möchtest Du einen Online Shop eröffnen? Möchtest Du gerne Personal für dein Unternehmen finden und präsent sein? Oder möchtest Du eine Website, weil Du das Gefühl hast, dass das 2019 einfach dazu gehört? Ehrlich gesagt, ich finde selbst letzteres ist ein guter Grund, weil es tatsächlich inzwischen dazugehört, eine „Online-Visitenkarte“ zu haben. Überlege dir nun also im ersten Schritt, warum Du eine Website möchtest und welche Ziele Du damit verfolgst.

Mögliche Ziele deiner Website:

  1. Produkt oder Dienstleistung anbieten
  2. Produkt im Online Shop verkaufen
  3. Personalmarketing
  4. Standard-Website als „Online-Visitenkarte“
  5. Du möchtest mit Online-Marketing starten und brauchst ein Ziel für deine Kampagnen
  6. Beliebiges anderes Ziel

Aus diesen Zielen, die Du erreichen möchtest, schreibst Du dir nun die äquivalenten Unterseiten deiner Website auf. Du möchtest von Kunden kontaktiert werden? Dann erstelle eine Kontakt-Seite mit deinen Kontaktdaten und vielleicht einem Kontaktformular. Du möchtest Personal gewinnen? Dann schreibe auf deiner Karriere-Seite über die Arbeit in deinem Unternehmen und bringe deine Stellenanzeigen auf die Website.

Schreibe nun also deine Ziele und die entsprechenden Seiten und Inhalte auf und bringe diese in eine sinnvolle Struktur!

Wenn Du dabei eine kleine Hilfestellung benötigst, dann schaue dir einfach Webseiten ähnlicher Unternehmen oder Webseiten, die dir gefallen, an. Du wirst schnell merken, dass es gewisse Standards gibt: eine Home-Seite, eine Produkt-Seite, eine Über-Uns-Seite, eine Kontakt-Seite und und und… Hast Du nun alles notiert und sortiert, kannst Du die Inhalte der Seiten festlegen. Schreibe diese je nach Vorlieben in einem Textdokument (z.B. in Microsoft Office Word) vor oder schreibe einfach direkt in deiner Website. Dabei hältst Du dich am besten an folgende Regeln:

Texte deiner Website

  1. Niemals den Text von anderen Websites kopieren.
  2. Schreibe lieber zu viel als zu wenig! Suchmaschinen wie Google mögen das.
  3. Rechtschreibfehler sind unprofessionell. Bitte lasse deine Texte immer korrekturlesen.
  4. Schreibe für den Nutzer! Überlege, welche Informationen der Nutzer benötigt und beantworte diese Fragen.
  5. Informiere dich über Suchmaschinenoptimierung (SEO). So schreibst Du Texte, die von Google & Co. gefunden werden.

Falls Du dir das Texten nicht zutraust, frage doch einen Bekannten oder wende dich im Zweifel an eine Agentur. Ich kann dir aber nur empfehlen, es selbst zu versuchen. So lernst Du, dein eigenes Unternehmen zu erklären und kannst am besten abschätzen, welche Informationen wichtig sind.

Pflichtseiten

Seiten, auf die Du unter keinen Umständen verzichten solltest, sind die Impressums-Seite und die Datenschutzerklärung. Beide sind auf gewerblichen und teilweise auch privaten Webseiten Pflicht. Fehlen diese oder sind die Inhalte fehlerhaft, können Strafen fällig werden. Jetzt aber keine Panik: Für beide Seiten gibt es Text-Generatoren, welche Dir nach einigen Fragen die Rechtstexte automatisch erstellen. Möchtest Du auf Nummer sicher gehen, hilft der Gang zum Datenschutzbeauftragten oder Rechtsanwalt. Solltest Du einen Online-Shop eröffnen möchten, empfehle ich dir ohnehin den Gang zu beiden Stellen. Seit der Datenschutz-Grundverordnung, welche seit dem 25. Mai 2018 in Kraft ist, musst Du auf deiner Website ohnehin einige Dinge beachten. Hierzu wird es voraussichtlich auch noch einen ausführlichen Blogbeitrag geben. Bis dahin musst Du die nötigen Informationen anderweitig recherchieren. Aber ich sage nur so viel: keine Panik, Du kannst die meisten Anforderungen einfach selbst umsetzten. Gerade, wenn Du einen Homepage-Baukasten nutzt, bieten die Anbieter entsprechende Informationen an.

Welche Bilder deine Website benötigt

Bilder und Grafiken sind gemeinsam mit den Inhalten die wichtigsten Faktoren, damit sich ein Besucher auf deiner Website wohl fühlt. Hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Mit guten Bildern kann eine Website innerhalb weniger Minuten einen ganz großen Sprung nach vorne machen. Allerdings können schlechte Bilder auch dafür sorgen, dass deine Website trotzt interessantem Inhalt billig und unprofessionell wirkt. Das sage ich mit Absicht gleich zu Beginn, denn mir ist wichtig, das Du die Wichtigkeit von gutem Bildmaterial erkennst.

Beim Bildmaterial solltest Du also besser nicht sparen (…was nicht heißt, dass Du eine teure Agentur damit beauftragen musst…). Hast Du selbst eine gute Kamera und kennst dich in Sachen Bildbearbeitung aus, dann spricht nichts dagegen, das selbst in die Hand zu nehmen. Auch kennst Du vielleicht jemanden, der ein gutes Händchen für Fotografie hat und das für dich übernimmt. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Bilder professionell aufgenommen und einheitlich bearbeitet wurden. Wird hier jedes Bild einzeln bearbeitet und dabei immer ein anderer Stil verfolgt, sieht das am Ende auf deiner Website merkwürdig aus und sorgt bei den Besuchern unterbewusst für Verwirrung. Ein Tutorial, wie Du deine Bilder am besten bearbeitest, ist von mir bereits in Planung und wird hier bald veröffentlicht.

Falls Du dich doch für die Variante mit dem Profi-Fotograf entscheidest, kannst Du hier in der Regel von Kosten im Bereich von 600-2000€ Tagessatz ausgehen. Diese Kosten sind so hoch, da der Fotograf nach dem Shooting meistens mehrere Tage die entstandenen Bilder bearbeitet und retuschiert. Nicht unbedingt günstig, aber eine bessere Lösung, als keine guten Bilder zu verwenden. Bei einem so teuren Tagessatz empfiehlt es sich außerdem, den Shooting-Tag entsprechend vorzubereiten. Immer wieder besuche ich Kunden und muss dann feststellen, dass Kunden nicht genau wissen, was sie fotografiert haben möchten. Mit etwas Glück hast Du in dieser Situation einen erfahrenen Fotografen, welcher genau weiß, was Du genau brauchst, aber darauf würde ich es nicht anlegen. Überlege dir deshalb, was Du für deine Seiten brauchst. Produktfotos, Personen, Bilder deines Lokals und und und. Selbstverständlich solltest Du vorher aufräumen und putzen, denn nichts ist ärgerlicher, wie wenn der Fotograf mit diesem Tagessatz beginnen muss, den Hintergrund des Bildes aufzuräumen.

Wovon ich grundlegend abraten möchte, sind sogenannte „Stock-Fotos“. Das sind Fotos, für die Du dir die Rechte einkaufen und diese dann verwenden kannst. Diese Stock-Fotos sind meistens zwar sehr professionell erstellt, allerdings geht hier jegliche Authentizität verloren. Bilder von den eigenen Büros, Menschen, Produkten wirken viel interessanter und nicht so künstlich gestellt. Nutze deshalb bitte nur Stock-Fotos, wenn es wirklich nicht anders geht und auch nur, wenn du der Meinung bist, dass du das perfekte Foto gefunden hast.

Mit einem guten Portfolio an eigenen Bildern kannst Du nie etwas falsch machen. Diese kannst Du dann auch später für andere Kampagnen, Flyer oder Plakate nutzen, was den Aufwand der Erstellung langfristig wieder gut machen sollte.

Tipp: Für die Verwendung von Bildern auf deiner Website sollest Du diese Bilder vorher optimieren. Entweder mit einem WordPress Plugin oder auf Seiten wie TinyPNG, das sorgt für kleinere Datenmengen und ein schnelleres Laden deiner Website.

Fazit: Deine eigene Website

Du weist nun also so ziemlich alles darüber, wie Du deine eigene Website erstellen kannst und welcher Weg der Richtige für dich ist. Wie Du siehst, ist es erstmal gar nicht so kompliziert oder unglaublich teuer, eine Website online zu stellen. Deshalb möchte ich dich hier ermutigen, einfach mal loszulegen! Wenn Du dir nach wie vor unsicher bist, kannst Du mir gerne hier schreiben und meine Hilfe in Anspruch nehmen! Wenn Du noch weitere Fragen hast, kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesem Blogbeitrag posten. Ansonsten bekommst Du hier noch eine weiterführende Checkliste, damit Du das Meiste aus deiner Seite rausholen kannst:

  1. Webspace und Domain mit SSL Zertifikat buchen (ich nutze Raidboxes*!)
  2. Eine Designvorlage wählen, die zu deinen Anforderungen passt
  3. Festlegen, welche Seiten benötigt werden
  4. Bilder und Texte erstellen – achte hier auf hohe Qualität!
  5. Rechtliche Bestimmungen sowie DSGVO einhalten
  6. Ladegeschwindigkeit optimieren (Bilder komprimieren, Caching installieren)
  7. Inhalte aktuell halten und pflegen

Hast Du diese Punkte erfolgreich umgesetzt, kannst Du weitere Tools des Online Marketings, wie zum Beispiel Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Suchmaschinenmarketing (SEA) nutzen, um die Besucherzahl deiner Website zu erhöhen. Aber darüber gibt es mit Sicherheit in der Zukunft einen separaten Blogbeitrag 🙂

Für welche Art der Website-Erstellung hast Du dich entschieden? – Hinterlasse mir doch einen Kommentar!

Jan Kreher JK Marketing

Hi ich bin Jan!

Ich zeige Dir, wie Du dein eigenes Marketing an den Start bringen kannst. Ob Personalmarketing, Produktmarketing, Branding oder einzelne Themen wie Green Marketing: ich versuche dir diese Themen so zu erklären, dass Du diese einfach selbst in deinem Unternehmen umsetzen kannst!